Crêpes-Teig Grundrezept
Crêpes-Teig - das Grundrezept
Für 12 bis 14 Crêpes, je nach Pfannengröße. Vorbereitung 10 Minuten, Ruhezeit mindestens 1 Stunde, Backen etwa 20 Minuten.
Zutaten
250 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
3 Eier, Größe M
500 ml Milch
25 g Butter, geschmolzen, plus etwas zum Ausfetten
1 Prise Salz
Wer mag: 1 EL Rum oder ein Teelöffel Orangenblütenwasser. Beides ist in der Bretagne üblich und macht mehr aus als man denkt.
So geht's
1. Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Eier und Salz hinein.
2. Mit dem Schneebesen von der Mitte aus rühren und die Milch nach und nach dazugießen. Nur so bekommst du keine Klumpen — kippst du alles auf einmal dazu, kämpfst du zehn Minuten mit dem Mixer.
3. Geschmolzene Butter unterrühren. Der Teig soll so dünnflüssig sein wie Sahne. Ist er dicker, gib löffelweise Milch dazu, bis er von der Kelle läuft.
4. Zugedeckt mindestens eine Stunde ruhen lassen, besser zwei. Über Nacht im Kühlschrank ist ideal.
5. Vor dem Backen noch einmal durchrühren. Stehende Teige werden fester — ein Schuss Wasser bringt sie zurück.
6. Pfanne auf mittlere bis hohe Hitze bringen. Sie ist heiß genug, wenn ein Tropfen Teig sofort stockt. Ein Stück Butter auf ein Küchenpapier und die Pfanne damit dünn auswischen — nicht Butter hineingießen, sonst brät der Crêpe, statt zu backen.
7. Eine kleine Kelle Teig in die Mitte und die Pfanne sofort schwenken, bis der Boden bedeckt ist. Zügig arbeiten, der Teig stockt schnell.
8. Nach etwa einer Minute löst sich der Rand und wird goldbraun. Wenden, noch 20 bis 30 Sekunden, fertig.
Der erste misslingt fast immer. Das ist kein schlechtes Zeichen, sondern normal: Er fettet die Pfanne und verrät dir die richtige Temperatur.
Warum die Ruhezeit der wichtigste Schritt ist: Das Mehl saugt sich in dieser Zeit voll, die Stärke quillt, der Kleber entspannt sich. Ein geruhter Teig lässt sich dünner ausstreichen, reißt nicht und schmeckt nicht mehlig. Genau diesen Schritt lässt zu Hause fast jeder weg — und wundert sich dann über zähe Crêpes.