Über mich



Ich bin Marcel Walther.

Crêpes sind für mich kein Snack. Sie sind ein Stück Bretagne: eine heiße Platte, ein Holzrechen, ein Teig aus fünf Zutaten — und jemand, der dabeisteht und zuschaut.

Angefangen hat es damit, dass ich es selbst lernen wollte. Es hat gedauert. Der erste Crêpe war ein Fladen, der fünfzigste auch noch. Irgendwann sitzt der Handgriff, und dann macht es Freude, jemandem dabei zuzusehen, wie er den ersten Bissen nimmt.

2024 habe ich aus der Begeisterung ein Gewerbe gemacht. Seitdem stehe ich mit meinem Stand auf Märkten im Ostallgäu, backe auf Firmenfeiern und Hochzeiten und erkläre nebenbei jedem, der es hören will, warum ein Crêpe kein Pfannkuchen ist.

Was mir wichtig ist: gute Zutaten von hier, ehrliches Handwerk und dass niemand am Stand das Gefühl hat, er störe.

À bientôt — bis bald an der Platte.

Marcel


Meine Mission

Jeder Crêpe, den ich dir frisch zubereite, ist verbunden mit meiner Begeisterung für die bretonische Kultur. Es ist dieses besondere Flair – das Gefühl von französischer Gelassenheit, Gastfreundschaft und Genuss – das ich dir näherbringen möchte.

Chez Marcel steht für Authentizität und Liebe zum Detail: von den klassischen süßen Crêpes mit Schokolade oder frischen Früchten bis hin zu herzhaften Galettes, inspiriert von traditionellen Rezepten aus der Bretagne. Doch es geht nicht nur ums Essen – es geht darum, Momente zu schaffen, die in Erinnerung bleiben.

Darüber hinaus lade ich dich ein, selbst kreativ zu werden: Mit meinen Tipps und Rezepten kannst du die französische Küche auch in deinem Zuhause entdecken. So bleibt das Erlebnis nicht nur auf ein Event beschränkt, sondern begleitet dich im Alltag.

Chez Marcel ist mein Herzensprojekt – geboren aus Leidenschaft, gewachsen durch Tradition und getragen von dem Wunsch, dir ein Stück Frankreich näherzubringen.


Unsere Kooperationspartner

Trinkschokolade

Caramel

Marmeladen, Schokolade & Kompott

Die Trinkschokolade von Monbana ist der Grund, warum bei mir auch die anstehen, die gerade gar keinen Crêpe wollen. Eine französische Chocolaterie — den Unterschied zum Supermarktkakao schmeckt man im ersten Schluck.

Das Caramel au Beurre Salé von Régilait ist das Bretonischste, was bei mir auf den Crêpe kommt: gesalzenes Butterkaramell, in Frankreich eine eigene Religion. Bei uns kennt es kaum jemand — und genau deshalb steht es auf meiner Karte.

Die Confitures von Lucien Georgelin kommen aus dem Südwesten Frankreichs und haben einen Fruchtanteil, den man sofort schmeckt — eine davon führe ich ohne Zuckerzusatz. Wer einmal echte Confiture auf einem Crêpe hatte, will keine Marmelade mehr.


Unsere Lieferanten

Käse, Butter & Sahne

Milch

Schinken

Käse, Sahne und Butter aus Rückholz im Allgäu — von hier, wo alles seit Generationen gemacht wird. In der Butter steckt der halbe Geschmack eines Crêpes, deshalb nehme ich keine, bei der ich nicht weiß, wo sie herkommt.

Die Milch für meinen Teig kommt von der Feinkäserei Stich in Ruderatshofen.

Den Schinken für die herzhaften Crêpes schneidet die Metzgerei Göppel in Aitrang. Handwerk vom Metzger statt Ware aus der Folienpackung — das schmeckt man besonders da, wo nur drei Zutaten auf dem Teig liegen.

Eier

Mehl

Eier vom Hof aus Friesenried statt aus dem Großgebinde. Sie machen den Teig geschmeidig und geben ihm die Farbe, die ein Crêpe haben soll — blass wird er genau dann, wenn jemand hier spart.

Mein Mehl kommt direkt aus der Mühle in Siegratsbold , nicht aus dem Großhandel. Bei einem Teig aus fünf Zutaten ist das die wichtigste davon — an schlechtem Mehl scheitert ein Crêpe, bevor er die Platte überhaupt berührt.